Studium Generale - Night - 4. Trimester Teil I

Das  Studium Generale - seit 10 Jahren ein signifikanter Bestandteil des kulturgesellschaftlichen Diskurses der VHS Rosenheim - bringt nun auch am Abend als „Studium Generale – Night!“ Informationen aus allen Wissensgebieten auf den Punkt. Lassen Sie sich inspirieren:  unterhaltsam und abwechslungsreich erleben Sie die unterschiedlichsten Themen der Geistes -  und Kulturwissenschaften, wandeln auf Pfaden großer Denker, Dichter und Komponisten und entdecken kunsthistorische, naturwissenschaftliche und philosophische Wissensgebiete.
Ein Neueinstieg in das Studium Generale - Night! ist zum Trimesterbeginn möglich.
Beachten Sie bitte: Durch Krankheit des Dozenten o.ä. können sich in der Themenauswahl oder der Reihenfolge der Termine auch während des Trimesters kurzfristig Änderungen ergeben! Eine ausführliche Kursbeschreibung finden Sie im Internet unter www.vhs-rosenheim.de.

Block I: Kulturelle Entwicklungen in der alten Bundesrepublik an Hand verschiedener Gesellschaftsbereiche
Referent: Dr. Christoph Rohde
26.9/ 10.10./ 17.10.2019
  •  Das Wunder von Bern als demokratieförderlicher Mythos – die Gründung von Sportverbänden als Weg zur Zivilisierung der Gesellschaft (mit Bildmaterial). Wie sportliche Erfolge Wiederaufbauhilfe in der BRD leisteten
  • Das Genre „Krimi“ als identitätsstiftendes Filmformat. Warum waren „Der Kommissar“, Derrick und „Der Alte“ im In- und Ausland so erfolgreich? Welche gesellschaftlichen Bilder wurden produziert und gestärkt? Welche Schauspieler haben besondere Bedeutung erlangt? Lilly Palmer, Curd Jürgen, Hildegard Knef, Erik Ode und viele weitere Persönlichkeiten verkörperten einen Aufbruch zu einer erneuerten bürgerlichen Moral.
  • Große Persönlichkeiten der alten BRD – von Konrad Adenauer über Willy Brandt bis zu Richard von Weizsäcker; erlaubt das mediale Zeitalter noch die Formung prägender politischer Persönlichkeiten? Darüber wird anhand großer Reden und historischer Ereignisse diskutiert.
Block II: Clara Schumann
Referent: Rainer W. Janka/ Pianist: Prof. Dr. Dieter Lallinger
24.10./7.11.2019
  • Clara Schumann ist zu einer Ikone der Selbstbestimmung, der weiblichen Emanzipation geworden: Clara Schumann, geborene Wieck. Als Kind darf sie nicht Kind sein, sondern williges Wundermädchen, das sie nicht ist. Als Frau darf sie nicht Künstlerin sein, sondern mütterliche Frau, die sie nicht ist. Aus der Tyrannei des Vaters kommt sie in das Gefängnis der Ehe. Sie möchte komponieren, doch das soll nur ihr Mann Robert Schumann dürfen. Drei Männer bestimmen ihr Leben: ihr Vater, Friedrich Wieck, der sie zur Klaviervirtuosin drillt, Robert Schumann, der sie heiratet und ihr Talent eindämmt, und Johannes Brahms, der sie zeitlebens verehrt. Erst mit dem Tod von Robert Schumann wird sie frei.
  • Clara Schumann wird zur reisefreudigen großen Virtuosin, die Umgang oder Freundschaft mit den großen Musikern ihrer Zeit hat: Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Frédéric Chopin, mit dem Geiger Joseph Joachim und dem Bariton Julius Stockhausen, mit der Sängerin Jenny Lind und der Schauspielerin Schröder-Devrient – und vor allem lebenslang befreundet mit Johannes Brahms. Sie muss ihre große Familie ernähren: Das Verhältnis zu ihren sieben Kindern ist zwiespältig: Ist sie fürsorgliche Mutter oder emotional kalte bloße Versorgerin? Am Ende ist sie eine gefeierte und gesuchte Klavierlehrerin und Verwalterin des Vermächtnisses ihres Mannes Robert Schumann.



 5 Abende, 26.09.2019 - 07.11.2019
Donnerstag, 19:30 - 21:00 Uhr
19:30 - 21:00 Uhr
5 Termin(e)
Dr. Christoph Rohde
Rainer W. Janka
Prof. Dr. Dieter Lallinger
S20001A
vhs Hans-Schuster-Haus, Innsbruckerstr 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG
Kurspreis:
55,00
(gültig ab 14 Teilnehmenden)
Kleingruppenpreis:
65,00
(gültig von 8 bis 13 Teilnehmenden)