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©Von Alinea 11:14, 15. Jun. 2008 (CEST) - selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=3629781

Studium Generale - 36. Trimester


Mit dem “Studium Generale” bietet Ihnen Ihre Volkshochschule einen allgemein bildenden Lehrgang, der grundlegende Informationen aus den wichtigsten Wissensgebieten aus Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften präsentiert. Ziel ist es, ein profundes Allgemeinwissen zu vermitteln und den persönlichen Bildungsprozess anzuregen und zu vertiefen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ein Neueinstieg in das Studium Generale ist zum Trimesterbeginn möglich.

>Beachten Sie bitte: Durch Krankheit des Dozenten o.ä. können sich in der Themenauswahl oder der Reihenfolge der Termine auch während des Trimesters kurzfristig Änderungen ergeben! Eine ausführliche Kursbeschreibung finden Sie im Internet unter www.vhs-rosenheim.de.


Termine:
24.06.2021 - 22.07.2021
5 Tage : Donnerstag: 09:30 Uhr - 11:00 Uhr


















Block I: Die Kaiserin Elisabeth und ihre Zeit
Dozentin: Frau Gabriele Färber
24.06/01.07.2021

  • 1837 – 1870 Von der bayerischen Prinzessin zur Kaiserin von Österreich

Zwei Welten prallen aufeinander, als die 16jährige Elisabeth aus einem unkonventionellen Elternhaus kommend an den erzkonservativen Wiener Hof einheiratet. Für Flitterwochen bleibt kaum Zeit, denn Franz-Joseph muss regieren und Sisi soll schleunigst lernen "kaiserlich" zu sein. Auf Schritt und Tritt folgen ihr mit  Argusaugen der Hofschranzen, um jeden Fauxpas an Schwiegermutter Sophie zu berichten.
Gleichzeitig erwartet man, dass das junge Paar möglichst umgehend für einen Thronfolger sorgt. Doch bis dahin wird es fünf Jahre dauern. Von den beiden Töchtern stirbt die Älteste als Kleinkind während  eines Staatsbesuchs. Seelisch und körperlich angeschlagen kränkelt die junge Frau über Jahre und muss wiederholt auf Anraten der Ärzte zu monatelangen Kuren in südliche Gefilde.
Politisch sind die Zeiten unruhig und kriegerisch. Als Ungarn rebelliert kommt es durch Elisabeths Intervention zu einer Einigung, die zur Monarchie und Krönung des Paares führt.

Mittlerweile hat Elisabeth sich zu einer schönen und selbstbewussten Frau entwickelt. Sie ist dreifache Mutter und erwartet 1868 ihr letztes Kind, Tochter Marie Valerie.
 
Ein Vortrag über die ersten Ehejahre, die politische Situation, über Traditionen und Leben am Wiener Hof.

  • 1871 - 1898 Emanzipation und Tragödien

Elisabeth ist jetzt 34 Jahre alt, schön und selbstbewusst. Die jüngste Tochter Marie Valerie überschüttet sie mit Fürsorge und Liebe, etwas, das ihr durch Konventionen und ihre Krankheiten bei den älteren Kindern versagt war. Ihr Drang nach sportlicher Betätigung und einem makellosen Aussehen entwickelt sich im Laufe der Zeit zur Manie.
Geprägt durch die Anfangsjahre am Hof ist sie voller Misstrauen und entzieht sich Verpflichtungen in Wien mehr und mehr durch Reisen.
Bei offiziellen Terminen steht der Kaiser oft alleine da. Obwohl sie sich stets über die politische Lage informiert, nimmt sie am Schicksal ihres Volkes keinerlei Anteil.
 
Ferne Länder und Kulturen interessieren sie brennend und in der Ferne sind offizielle Einladungen hochrangiger Persönlichkeiten für Sie kein Problem.
Dennoch gibt es immer wieder Phasen der Schwermut, was sich verstärkt, als ihr Sohn Rudolf sich 1889 erschießt. Ruhelos treibt es sie fortan fast das komplette Jahr durch die Welt. Ihrem Mann, dem sie trotz allem innig verbunden ist, hat sie eine platonisch ergebene Begleiterin zugeführt.
 
Dieser Vortrag gewährt Einblick in die Zerrissenheit der Kaiserin, ihre Angst vor Siechtum, aber auch in Momente der Harmonie und Freude im engsten Kreis, wie sie Tochter Marie Valerie und zwei Hofdamen in ihren Tagebüchern beschreiben.


Block II: Künstlerkolonie Frauenchiemsee und Künstlerlandschaft Chiemsee
Dozentin: Ute Gladigau
8.7./ 15.07

  • Künstlerkolonie Frauenchiemsee und Künstlerlandschaft Chiemsee

Die Künstlerkolonie Frauenchiemsee war eine der ältesten und bekanntesten Künstlerkolonien Europas. Künstler wie Karl Raupp und Josef Wopfner machten Frauenchiemsee in den 80er und 90er Jahren des 19 Jahrhunderts  zu einem der beliebtesten Motive der Landschaftsmalerei. Zusätzlich kam es rund um den Chiemsee zur Bildung von weiteren Künstlervereinigungen, wie den in Prien ansässigen „Bären und Löwen“, zu denen Hugo Kauffmann und Wilhelm Hauschild gehörten, die zu einer weiträumigen Künstlerlandschaft Chiemsee beitrugen.

  • Raus aus München - Künstlerhäuser und Sommerfrischler am Chiemsee
Um 1900 wurde die Sommerfrische im Alpenvorland zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen und künstlerischen Lebens. Im München der Prinzregentenzeit war die finanzielle Lage für zahlreiche Künstler schwierig geworden. Mit den Herrensitzen im Umland und dem seit der Öffnung des Schlosses Herrenchiemsee am 1. August 1886 einsetzenden Tourismus, tat sich ein neuer Absatzmarkt auf. Rund um den See entstanden die Sommerhäuser der Künstler. Ihre Nähe zur künstlerischen Avantgarde in München ließ sie den Weg vom Jugendstil zur klassischen Moderne beschreiten.

Block III: Die Enkeltricks
22.07.2021
Herr Moritz
  • Polizeiwarnung: Alle 34 Minuten ein neues Opfer von Trickbetrug. Wie können Sie sich und Ihr Vermögen vor Betrug am Telefon schützen? z.B.: Enkeltrick, falsche Polizeibeamte oder Staatsanwälte! Welchen Gefahren bin ich an der Haustüre, am Telefon, im Internet und auf der Straße ausgesetzt? Darüber informiert Kriminalhauptkommissar Wolfgang Moritz von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim und gibt Verhaltenshinweise für gefährdete Bürgerinnen und Bürger.



 5 Vormittage, 24.06.2021 - 22.07.2021
Donnerstag, wöchentlich, 09:30 - 11:00 Uhr
09:30 - 11:00 Uhr
5 Termin(e)
Ute Harriet Gladigau
Gabriele Färber
Moritz Wolfgang
X20000
vhs Hans-Schuster-Haus, Innsbrucker Straße 3, 83022 Rosenheim, Raum: Saal 1, 1. OG
Kurspreis:
40,00
(gültig ab 14 Teilnehmenden)
Kleingruppenpreis:
50,00
(gültig von 10 bis 13 Teilnehmenden)

Belegung: 
 (noch 2 Plätze frei)
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